Helikopter-Mutti? Nein. Pingonaut? Unbedingt.

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Mutti sein ist schon was Feines ;). Mache ich mir ununterbrochen Sorgen um meine Kinder? JA. Würde ich sie am liebsten den ganzen Tag in meiner Gürteltasche vor mir her tragen? JA. Würde ich am liebsten jedem, der meine Kinder nur böse ansieht, gleich die Leviten lesen? Aber sowas von. Bin ich eine Löwenmutter? JA. ABER, aber ich würde mich wirklich, nein wirklich nicht als Helikopter-Mutti bezeichnen. Ich versuche in der Anwesenheit meiner Kinder alle Neurosen zu unterdrücken und bin dann die coolste Mutti der Welt, die den Kindern alle Freiheiten bietet. Aber bitte nur in meiner Anwesenheit :)))

Den kleinen Mann kann ich noch geschickt in meinem warmen Beutel an mir tragen… Alle, die mich und meinen ‚kleinen Mann‘ kennen, denken jetzt WHAAAAT? Ich meine das metaphorisch 😉 Ich trage ihn nicht wirklich in einem Beutel an mir. Nicht immer ;))) Aber bei der großen geht das Eltern-Dasein in das Fortgeschrittenen-Level. Ich muss ja ehrlich gestehen, ich möchte das eigentlich nicht. Nein ich bin noch nicht so weit. Für mich ist sie immer noch mein Baby, das ich den lieben langen Tag behüten und beschützen möchte, und in meiner Bauchtasche tragen. Nein ich bin keine Helikopter-Mutti.

Also neuerdings sabbelt meine Tochter irgendwas von ‚alleine zur Schule fahren‘ und ‚alleine einkaufen‘ und ‚ohne Mama‘ und so ein Sch… Hallo?!? Ich wäre froh, wenn sie alleine ihre Wäsche wegräumt, oder alleine ihr Zimmer aufräumt, oder ohne Mama Klavier übt… Aber da sagt sie, Mama ich hätte dich soooooooooooo gerne dabei… Irgendwas läuft hier schief ;))) Als meine Tochter unbedingt mal alleine mit dem Fahrrad von der Schule nach Hause fahren wollte, dachte ich mir: NEIN, NOP, NIEMALS, NO, VERGISS ES, NE, GEHTS’S NOCH, NEVER EVER! Naja, und da ich ja eine super coole Mutti bin, gehe ich auf meine Kinder ein und versuche ihre Wünsche zu ermöglichen. Es waren die sechs schlimmsten Minuten meines Lebens. Mein Kind kam überglücklich und stolz Zuhause an, und ich war vor lauter Sorge bis zum Schlüppi verschwitzt. Das muss doch auch irgendwie besser gehen, dachte ich mir. Denn ein zweites Mal überlebe ich es nicht 😉

Ich weiß, man soll die Kinder selber Erfahrungen sammeln lassen, sie laufen lassen, sie ihre eigenen Erfahrungen machen lassen, sie alleine zum Spielplatz gehen lassen… Ein Sch…! Das klingt in der Theorie echt super, finde ich großartig. In der Praxis bekomme ich Atemnot, wenn ich mir nur vorstelle, was alles passieren kann. Ich habe da eine sehr ausgeprägte Phantasie, inklusive Gratis-Kopfkino. Dann scheint es mir doch ganz logisch, dass ich meine Kinder in meine Gürteltasche packe. Das ist das einzigst vernünftige, finde ich ;)!

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Ich habe mich da mal auf die Suche gemacht, was es da so an Hilfsmittelchen für uns Eltern gibt ;), damit Mutti auch genug Atemluft hat. Ich muss gestehen, dass ich total oldschool bin. Meine Kinder haben ganz viel Holzspielzeug und dürfen keine Computerspiele spielen. Und ich finde es nicht gut, wenn sie in jungen Jahren schon ein Handy haben, am Besten noch ein ‚Smartphone’… Voll wichtig in dem Alter ;))) Ne, ne, vor zehn geht da nix 🙂 Ich bin da durch Zufall auf Pingonaut gestoßen und wußte sofort, das ist es. Das wird mein neuer bester Freund! Ähnlich wie ich wollte der Erfinder von Pingonaut, der selber Vatti ist, seine Kinder vor der Smartphone-Welt bewahren, den Kindern aber trotzdem die Möglichkeit geben, sich  bei den Eltern melden zu können, und hat sich da was Geniales einfallen lassen. Im Gegensatz zu mir hat der Vatti jedoch die Kompetenz, sowas Tolles zu entwickeln. Ich springe nur auf seinen Zug auf 😉 Die Pingonaut Uhr sieht super aus, und kann so so so tolle Dinge! Ich wollte nichts haben, was hundert Millionen Funktionen hat. Das braucht kein Mensch, und erst Recht kein Kind. Aber so ein paar ausgeklügelte Funktionen, finde ich mega! Als ich die Pingonaut Seite besuchte, war ich sofort, aber sofort überzeugt!

Seitdem ich meine Tochter mit dieser Uhr ausgestattet habe, fühle ich mich ein bißchen wie die alte Mutti bei James Bond ;). Meine Tochter denkt schön, es ist eine Uhr mit der man telefonieren kann… Das allein ist ja schon irre cool!!! Aber das tolle ist, sie kann noch viel mehr, wovon meine Tochter nie etwas erfahren wird ;))) Sie hat GPS, sprich, selbst wenn die Uhr nur in ihrem Ranzen liegt, geht mein Kind nicht verloren. Jaaaa, auch in einer Schule können Kinder verloren gehen… Und damit ich nicht jedes Mal wie ein Stalker mein Kind orten muss, kann man bei der Uhr Safyzones einrichten… Das heißt ich werde automatisch kurz benachrichtigt, wenn mein Kind diese betritt oder verläßt. Finde ich echt großartig!

Kontrolliere ich mein Kind damit zu viel? Ich denke nicht. Es gibt meiner Tochter und mir ein gutes, sicheres Gefühl. Damit ist doch schon vieles gewonnen. Wird mein Kind damit selbstständiger? Definitiv. Denn ich würde sie sonst überall hin kutschieren, bis sie achtzehn ist ;)! Wenn ich also mal meine Tochter vergesse aus der Schule abzuholen, ups sagte ich ‚vergessen‘, ich meinte mich ‚etwas verspäte‘, muss mich nicht mehr die Schulsekräterin anrufen, um mir zu sagen, dass mein Kind auf seine Mutti wartet… Dann kann das Kind die Mutti nämlich selber anrufen. Das findet das Kind sehr cool, und Mutti steht bei der Sekretärin nicht so blöd dar ;)))


 

 

 

 

 

 

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