Ein schöner Sommerabend braucht was Schönes zu Essen. Und ich erst Recht :).

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Vielleicht liegt es ja  mal wieder an meinen Wurzeln… Bei uns wird das Essen meist in die Mitte des Tisches gestellt und jeder schnappt sich das, was ihm gefällt. Das macht das Essen so unkompliziert und verbindet die Menschen am Tisch auf eine angenehme, unangestrengte Art. So passiert was am Tisch. Am schönsten sind unsere Familienfeiern, jeder greift drunter, drüber, gibt was rüber, nimmt was weg 🙂 Es sieht zwar nach einem riiiiesigen Durcheinander aus, dabei ist es das größte Miteinander!!!

Letzte Woche gab es ja drei kleine Deco-Tipps von mir für einen schönen Sommerabend. Heute gibt es das passende Essen dazu 🙂 Denn ohne Essen geht bei mir nix! Ohne Essen ist es kein Fest, kein Vergnügen, kein Abend, kein Sinn! Was Feines zu Trinken ist ja schön und gut, aber ich brauche  immer, ja wirklich immer was zu Essen! Und wenn es dann noch ne schöne Auswahl gibt, ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, herrlich!

Ich liiiiiiebe es, ganz viel Auswahl zu haben, von allem etwas zu essen, überall mal reinzugreifen, zehn Sachen durcheinander oder gleichzeitig zu essen… Mag ich 🙂 Ich kann mich sogar auch nur von Beilagen ernähren, Salätchen, Kartöffelchen, Tomätchen hier, ein Pilzchen dort… Nur Brot, das darf nie nie nie fehlen! Nie 🙂 Ich habe da mal ne kleine Auswahl an Knabbereien zusammengestellt, die einfach zuzubereiten und  genial vorzubereiten sind. Das finde ich immer klasse, wenn man das meiste schon vorbereiten kann und nicht den ganzen Tag in der Küche stehen muss 🙂

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Für die Zwiebelstangen nehmt ihr das Ciabatta-Rezept und fügt bei der Zubereitung des Teiges einfach knapp 100g Röstzwiebeln hinzu, oder mehr, oder weniger, je nach Geschmack. Lasst den Teig an einer warmen Stelle gehen, ich stelle die Schüssel immer auf den Trockner ;), bis ersehn Volumen verdoppelt hat. Den Teig könnt ihr übrigens auch prima vorbereiten bis zu diesem Punkt und einfach einfrieren. Bei Bedarf einfach am Abend vorher in den Kühlschrank legen und ihn dann am nächsten Tag verwenden. Dann formt ihr daraus ca. zwei Zentimeter dicke Stangen, die ihr auch noch mal ne halbe Stunde gehen läßt. Wenn sie dann schön fluffig aussehen, pinselt ihr sie mit etwas Olivenöl ein und streut grobes Meersalz darüber. Dann backt ihr sie bei ca. 220 Grad aus. Macht ruhig viele davon, die Dinger gehen weg wie warme Semmeln. Erst recht, wenn ihr die leckere Kräuterbutter dazustellt 🙂 Dafür nehmt ihr einfach ne Packung Butter oder Margarine, die euch schmeckt, schnibbelt den Schnittlauch rein, grobes Meersalz dazu, und Knobi reinpressen, fertig. Die Butter solltet ihr auf jeden Fall ein zwei Tage vorher zubereiten, damit der Knobi schön ziehen kann. Wie mein Mann so schön sagt, die Butter hält auf jeden Fall die Draculas fern 😉

Zutaten Kräuterbutter

250 Gramm Butter

ein Bund Schnittlauch

2 Knoblauchzehen

Meersalz

 

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Die Ofentomaten legt ihr einfach in eine Auflaufform. Für die Marinade hackt ihr den Rosmarin und den Knobi, Thymianblättchen abzupfen, einen Schuss Honig dazu, mit Salz und Pfeffer würzen. Alles schön mit reichlich Olivenöl vermischen und über die Tomaten geben. Ich backe die Tomätchen bei 220 Grad im Ofen. Wenn sie anfangen zu schrumpeln, sind sie fertig. Wenn die Tomätchen fertig gebacken sind, würzt sie ein zweites Mal mit Salz und Pfeffer aus der Mühle. Und nur so ein Tipp beim Essen, die Tomaten sind so was von heiß… Sie sehen so köstlich aus, aber geduldet euch etwas, bis sie abgekühlt sind, sonst verbrennt euch sofort die Zunge 😉

Zutaten

500 Gramm Cherrytomaten

2 frische Rosmarinzweige

ein Esslöffel Thymian-Blättchen

3 Knoblauchzehen

1 Esslöffel Honig

4 Esslöffel Olivenöl

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Für die Kartoffelspalten schneidet ihr sie in Spalten, bloß nicht schälen. Salzt sie ordentlich und verrührt sie mit Öl. Ich nehme für Kartoffeln meist Sonnenblumenöl, weil der Eigengeschmack nicht so intensiv ist, wie bei Olivenöl. Beim Backen sollten die Kartöffelchen zwischendurch gewendet werden, damit sie schön von allen Seiten goldig werden. Wenn sie fast fertig sind, gebt ihr den kleingehackten Rosmarin mit dem getrockneten Knobi, oder Knobi-Pulver darüber, schön verrühren nicht vergessen. Zum Schluss noch mal grobes Meersalz drüber, fertig. Diese Kartöffelchen gehen zu jeder Wurst und jedem Fleisch, ein Allrounder sozusagen. Geht zur Not bei den Kindern sogar als Pommer durch 😉

Zutaten

Kartoffeln mit zarter Schale

5 frische Rosmarinzweige

1 Esslöffel getrockneten Knoblauch, oder einen halben Esslöffel Knobi-Pulver

Meersalz

 

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So ein Pilzchen zwischendurch ist ja auch ganz nett 🙂 Entfernt den Strunk und putzt die Pilze. Dann bratet ihr sie einfach in etwas Öl an und lasst sie etwas abkühlen. Das Pesto dazu mache ich einfach aus Basilikum, Parmesan, Knobi, Olivenöl, grobem Salz und Salatkernen. Und Freunde ehrlich, das Pesto müßt ihr selber machen. Ich habe mal ein Fertig-Pesto gekauft… Das schmeckt ja wie Gras, zerkautes, faseriges Gras. Das war vielleicht ecklig. Also das ist ja geschmacklich absolut nicht mit einem selbstgerechten Pesto zu vergleichen! Wie viel von jeder Einzelnen Zutat darein kommt, dürft ihr selbst entscheiden, da kann man seinem Geschmack nachgehen und absolut nichts falsch machen, außer vielleicht es zu versalzen ;). Auch die Pilze solltet ihr ein zwei Tage vor dem Servieren fertigmachen, dann sind sie so richtig schön schmackhaft.

Zutaten

500 Gramm Champignions

2 Hände voll Basilikum

2 Knoblauchzehen

2 Esslöffel Parmesan

2 Esslöffel Salatkerne

etwas Olivenöl

Salz, Pfeffer aus der Mühle

 

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Naja, und was ja nie schadet, sind kleine Knabbereien wie Oliven, pimientos de Padros,  frische Kräuter, lecker Käse, ein frischer Salat… Ich bekomme schon wieder Hunger :))) Also Freunde, ladet euch Freunde ein, stellt das Essen in die Mitte des Tisches und greift überall rein. Das gehört so 🙂


 

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