Lesen ist meine Therapie.

Ich oute mich mal wieder :). Ich gehöre zu der aussterbenden Spezies, die noch in Bücherläden geht. Und ich gehe nicht nur rein, ich kaufe auch noch tatsächlich Bücher. Ich meine die echten, die aus Papier, die zum Selberfesthalten, und zum Blättern, die bei denen man mehr als einen Finger braucht 😉

Ich finde Bücher sind wie eine beste Freundin. Sie reden praktisch mit mir, zumindest sind sie Spitzenzuhörer 🙂 Ich meine, ganz ehrlich, jedes Buch, das ich mir kaufe, betrifft mich, interessiert mich, beschäftigt mich, gibt mir Antworten, schenkt mir ein schönes Gefühl, stärkt mich, muntert mich auf, bringt mich zum Lachen oder erzählt mir einfach eine schöne Geschichte. Ist das nicht schön! Ich lese so gerne, aber ich komme viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu selten dazu! Ich kaufe mir Bücher, lege sie mir voller Vorfreude neben das Bett, und sehe sie mir dann meist wochenlang nur den Titel an. Irgendwas kommt immer dazwischen, oder die Kinder schlafen nicht rechtzeitig ein, oder mein Mann und ich erzählen uns zu lange vom Tag, oder das Sandmännchen kommt zu früh zu mir, oder oder. Ich kann mich noch so gut daran erinnern, dass ich früher, als ich noch keine Kinder hatte, immer gedacht habe, wenn ich mal in Elternzeit bin, hab ich so viel Zeit zum Lesen… Süß oder 🙂 Nun freue ich mich über jede gelesen Seite ;)))

Das darf ich eigentlich gar nicht erzählen, aber ich war früher sogar ne Zeit lang in einem Leseclub… Wir haben uns alle das gleiche Buch durchgelesen, um uns dann anschließend darüber auszutauschen. Es ist ja nun mal so… Der Unterschied zu Filmen ist ja, dass uns nicht alles vor die Nase gesetzt wird, sondern, dass wir beim Lesen noch unsere Fantasie gebrauchen dürfen und jeder es auf seine Weise versteht. Schon verrückt, was dabei so rauskam 🙂

Ich zeige euch heute mal zwei tolle Bücher, die ich liiiiiiiebe! Das  Buch ‚Warum französische Kinder keine Nervensägen sind‘  ist autobiographisch und erzählt von einer Amerikanerin, die mit ihrem Mann beruflich nach Paris auswandert und merkt, dass die Franzosen irgendwie anders erziehen, irgendwie besser 🙂 Ein Buch, bei dem ich so viel gelacht habe. Ich weiß, ich bewege mich jetzt auf ganz heißem Pflaster 🙂 Das Thema Kindererziehung ist ja hitziger, als die Politik 😉 Ich lebe nach dem Motto ‚Niemand ist Ich‘. Ich mache es so, wie ich es für richtig halte, oder auch wie ich es am Besten kann 🙂 Jedenfalls ist das Buch für alle, die sich trotz Kinder ein Leben als erwachsenes Individuum bewahren wollen, genau das Richtige. Die kleinen Fischlein im Wasser schwimmen genauso gut wie die großen 😉

Das zweite Buch ist was Einfaches für die Seele ‚Die Kuh, die weinte‘. Es ist ein Buch voller buddhistischen Geschichten, die das Leben leichter machen. Zumindest läßt es das leichter erscheinen, und zeigt uns, dass wir nicht aus jeder Mücke eine Elefantenherde machen müssen, und wir nicht alles bis zum Tode ernst nehmen sollen, stattdessen einfach mal die Dinge nehmen wie sie sind, und wenn sie uns nicht gefallen, ändern! Ganz einfach! Ja wenn man das Buch liest, dann kommt es einem wirklich ganz einfach vor. Vielleicht sollten wir einfach mal damit anfangen, die Dinge einfach zu sehen. Das waren jetzt sechs ‚EINFACH’… Wer nicht an buddhistische Weisheiten glaubt, kann es ja mit einreden versuchen 😉


 

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