Manchmal weiß man ja nicht, wohin mit sich. Da sage ich nur, ab nach Den Haag.

Vielleicht habt ihr mich ja letzte Woche vermisst ;)?… Ich habe nicht verschlafen, ne ne, ich war mal wieder in Den Haag. Ich liiiiiiiiiebe Den Haag! Ich liebe Städtetrips. Es ist großartig, sich für kurze Zeit unter das Volk zu mischen und fremde Orte, neue Leute, neue Gassen, neues Essen zu entdecken. Aber Den Haag ist nicht nur einfach schön, ne ne, es ist perfekt! Es ist zum einen eine traumhaft schöne Stadt, und zum anderen liegt sie am Meer. Wir haben viel von der Stadt gesehen, ein wenig geshoppt, uns im Beachclub entspannt und einfach die Seele baumeln lassen. Meer geht doch wohl nicht 😉

Ich hab schon zu meinem Mann gesagt, wenn ich mal länger nicht nach Hause komme, soll er mich in Den Haag suchen 🙂 Dort könnte ich leben! Diese Stadt ist einfach wundervoll! Wir haben uns in Auto gesetzt und sind einfach mal losgefahren… Immer der Nase nach, Endziel Den Haag. Auf dem Weg haben wir aus Versehen das Örtchen Hermelen entdeckt, eigentlich suchten wir nur einen Ort für kleine Königinnen 🙂 Und was haben wir gefunden? Lecker Lekkerbek! Also wenn ihr mal in einem holländischen Dorf einen winzigen Markt mit maximal zwei Ständen entdeckt, und einer davon ein Fischwagen ist, und alle Dorfbewohner sich dort zum Fischessen treffen, dann macht bloß mit! Stellt euch an, bestellt Lekkerbek, ihr werdet es nie bereuen! Dank der lieben Verkäuferin weiß ich jetzt, dass es übersetzt ‚hübsches Gesicht‘ heißt… Warum man einen Fisch im Backteig so nennt, weiß nur der Holländer 😉

Unser nächster Stop war Gouda, jaaaa genau das was ihr jetzt denkt, der Gouda halt. Und da man den Ort ja nicht ohne den Käse verlassen darf, haben mein Mann und ich uns durch dutzende Goudasorten durchprobiert, Pesto- und Trüffelgouda haben das Rennen gemacht 🙂

Wie es sich für einen ordentlichen Holland-Besuch gehört, waren wir dann in Gouda auch auf dem Flohmarkt… Ich finde es immer wieder beeindruckend, mit wie viel Herz die Holländer das alte Zeug verkaufen, und zu jedem noch so kleinen ‚Knopje‘ wird eine schöne Geschichte erzählt, ob man sie versteht, ist ne andere Sache. Man denkt es klingt doch sehr ähnlich wie die deutsche Sprache, und doch versteht man nix ;))))

Letztlich haben wir dann unser Ziel erreicht und uns für zwei Tage in Den Haag einquartiert. Um einen auf Einheimische zu tun, haben wir uns schön zwei Fahrräder gemietet, mit denen wir dann die Stadt buchstäblich unsicher gemacht haben… Der Plan nicht aufzufallen, ging komplett nach hinten los, die Holländer erkennen am Fahrstil, dass man eindeutig ein Touri ist 🙂 Also wie die Fahrrad fahren können, das ist der Waaaaahnsinn, das ist ein Phänomen, und das sieht so geschmeidig aus! Wenn man die Fahrradfahrer beobachtet, denkt man sie fahren alle so gemütlich und entspannt… Wenn man dann aber selber ‚entpannt‘ mitfährt, merkt man, dass sie ein Affenzahn draufhaben! Da fuhr ich krächzend einen winzigen Berg hoch, als ich von einer Frau im Affentempo, mit zwei Einkaufstüten in der Hand, und mit Pumps überholt wurde. Klasse :)!

Wir waren nicht das erste Mal in Den Haag, und ganz bestimmt auch nicht das letzte Mal, aber zum ersten Mal mit dem Fahrrad dort unterwegs. Es ist schön, dass ich nicht von einem Auto oder einem ‚entspannten‘ Fahrradfahrer umgenietet wurde 🙂 Das nächste Mal nehme ich auch Pumps mit :)))


 

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